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© Copyright by Peter Leister Avila Plasencia Caceres Guadalupe Trujillo Toledo Extremadura Monfrague Avila, das war für
uns mit der Anfahrt vom Flughafen Bajaras, Madrid, über die Autobahn Hitze,
Schatten suchen, dies, obwohl Avila wie auch Madrid auf ca. 1000 m über Meer
liegt. Das Auto in der Garage des Parador versorgt, ging es gleich los auf
Erkundungstour. Und auch bei diesem Bummel waren wir immer über Schatten in den
Gassen froh. Avila, auf einem
Hügel über einer weiten Ebene thronend, ist in allen 4 Himmelsrichtungen
zunächst Stadtmauer, eine wunderschöne Altstadt mit guter Infrastruktur und zu
unserer Reisezeit ohne ausländische Touristen. Doch welche Überraschung am nächsten Morgen, als wir aus dem Hotel in die Gassen treten. Nebel oder tief hängende Wolken und eine unangenehme Kühle. Ein Wettersturz, wie wir uns den nicht vorstellen konnten, weshalb wir zunächst nur mit Pullover bekleidet losmarschierten und auf ein baldiges Erscheinen der wärmenden Sonne hofften. Auf dem zentralen Platz angekommen, stellten wir fest, dass etwas besonderes bevor stand. Ein Podest war aufgebaut und ein grosser Teil des Platzes war mit Stuhlreihen überstellt. Die Gassen waren noch leer. Noch trieb es uns weiter in Richtung Kathedrale. Da sahen wir, was uns bevorstand. Musikkapellen aus ganz Spanien, so schien es, waren hier aufmarschiert und standen bereit zu einem Defilee. Noch
widerstanden wir dem Wind und und der Kälte, bis die Bandas sich in Bewegung
setzten, doch dann ging es zurück zum Hotel, um wärmere Kleider zu fassen. Nachdem wir an unserem Ankunftstag bereits die Landschaft ausserhalb der Stadtmauer und natürlich die Mauer selbst bewundert hatten, konnten wir noch am späteren Nachmittag unsere Abreise vom folgenden Tag vorbereiten. Ausserhalb der Stadtmauer, auf Ebene des Flusses Adaja trafen wir mehrere Personen an, die offensichtlich dabei waren, Filmaufnahmen zu machen. In einer Pause bot mir der Hauptakteur an, einen Schluck Wein aus seinem ziegenledernen Beutel zu trinken, natürlich ohne mit dem Mund den Auslauf zu berühren. Und tatsächlich, ich schaffte es, mir den Wein im grossen Bogen in den Mund zu spritzen, ohne dass ich anschliessend das Hemd hätte wechseln müssen. Den Abschluss der Tages bildete ein Rundgang auf der Stadtmauer bis hinauf zur Kathedrale. Natürlich mussten wir auch noch den Convento de Santa Teresa besuchen, Marie-'Thérèse' und ich! Zum Glück war am nächsten Tag der Wetterspuk des Vortages verflogen und wir fuhren in eine grüne, sonnenbeschienene Landschaft hinaus Richtung Plasencia. © Copyright by Peter Leister Avila Plasencia Caceres Guadalupe Trujillo Toledo Extremadura Monfrague |